Formen

Über die Formen

Hyongs
Wenn der Taekwondo-Sportler eine Hyong zu erlernen beginnt, sollte er folgendes beachten:

-Jede Hyong muß an dem Punkt beendet werden, an dem sie begonnen wurde.
-Eine korrekte Stellung und das eigene Gleichgewicht sind zu jeder Zeit einzuhalten.
-Die Muskeln des Körpers sollen entsprechend den einzelnen Phasen während des Ablaufes im richtigen Moment angespannt oder locker und entspannt sein.
-Jede Hyong soll im richtigen Rhythmus unter Einhaltung des Bewegungsdiagramms und in überzeugender, dynamischer Interpretation vorgeführt werden.
-Die Bewegungen müssen in einwandfreier technischer Ausführung, je nach den Regeln der einzelnen Hyong beschleunigt oder verlangsamt werden.
-Eine Hyong sollte sicher und einwandfrei beherrscht werden, bevor man sich an der nächsten versucht.
-Der Sportler hat bei der Ausführung der Hyong einen sauberen, weißen Anzug zu tragen.

In den frühen Zeiten konnten die Kampfsportler in Korea die erlernten Grund- und Kampftechniken nicht miteinander üben, weil es hierfür erstens keine festen Regeln gab und sie zweitens Angst hatten, den Trainingspartner zu verletzen. Aus diesem Grund übten sie ihre Techniken, zu Kombinationen und Abfolgen zusammengefasst, gegen imaginäre Gegner, die sie sich um sich herum gruppiert vorstellten.
Diese praktisch festgelegten Bewegungskombinationen und Abläufe, die später noch verbindlicher in Regeln gefaßt wurden, bilden die sogenannten Formen (kor.: Hyongs). Sie sind ein wichtiger Bestandteil im Training eines jeden Taekwondoins, da sie sowohl das Üben fast aller Grundtechniken, als auch von deren bestimmter Abfolge ermöglichen. Hyongs können somit als Lexikon der Techniken betrachtet werden. In den ersten Büchern von General Choi Hong-Hi, sind neben den Karate Formen zwanzig Hyongs erwähnt. Später fügte er weitere vier Hyongs hinzu, während die Karate Formen entfernt wurden.
Im traditionellen Taekwondo gibt es also insgesamt 24 Hyongs, die für die 24 Stunden eines Tages stehen. Die 24 Stunden symbolisieren wiederum das Leben eines jeden Menschen, das im Vergleich zur Ewigkeit nicht länger als ein Tag dauert.
Während der frühen achtziger Jahre ersetzte General Choi die Ko-Dang Hyong durch die neue Juche Hyong. Laut Walt Lang erfolgte dies, da etliche, nach Ansicht von General Choi wichtige Techniken in den Hyongs fehlten. Um die Zahl 24 weiterhin zu erhalten mußte eine der bisherigen Hyongs entfernt werden, wofür sich die Ko-Dang Hyong anbot.
In den Taekwondo Schulen werden heutzutage meist die ursprünglichen zwanzig Hyongs nach General Choi’s erstem Buch gelehrt. Zusätzlich üben einige Schulen auch die Naihanchi- (Cholgi-) und die Bassai- (Bal Sek-) Hyong, die zu den ältesten bekannten Formen zählen und auch in anderen Kampfsportarten bekannt sind. Bis auf die erste Hyong und die später hinzugekommene Juche-Hyong, sind alle Hyongs nach historischen Persönlichkeiten (koreanische Gelehrten, Patrioten, Generäle oder Mönche) oder wichtigen historischen Ereignissen in der Geschichte Koreas benannt. Die Namensgebung ist zum Teil in der koreanischen Kultur begründet, zum Teil aber auch in der Person von General Choi Hong-Hi, der 1955 unter Zusammenfassung mehrere Kampfkunstschulen Taekwon Do begründete.

Poomse

 

Die 8 Schülerformen
Mit Taeguk (übersetzt: Größe und Ewigkeit für den Ursprung allen Seins) werden die acht grundlegenden Formen des modernen Taekwondo bezeichnet, die neben den Hyongs des traditionellen Taekwondo auf der ganzen Welt Gültigkeit haben. Die Taeguk basieren auf den acht Grundgedanken der koreanischen Philosophie und wurden aus diesen entwickelt: Es sind die sogenannten acht Zeichen der Macht/Göttlichkeit (Kwaes), nach denen sich der Taekwondoin bei Durchführung der Formen bewegt.
Nummer
Name
Taeguk-Il-Jang (Keon) Anfang der Entstehung aller Dinge im Universum
Taeguk-I-Jang (Tae) Festigkeit des Geistes und die Weichheit des Körpers
Taeguk-Sam-Jang (Ri) Hitze und Lichtmut
Taeguk-Sa-Jang (Jin) Sturm
Taeguk-Oh-Jang (Seon) Wind (mächtige Kraft, aber auch Ruhe)
Taeguk-Yuk-Jang (Gam) Wasser (unaufhörliches Fließen und Weichheit)
Taeguk-Chil-Jang (Gan) Berg (Überlegenheit und Festigkeit)
Taeguk-Pal-Jang (Gon) Erde (Wurzeln und Besiedelung, sowie der Anfang und das Ende)
Die 9 Meisterformen Im Gegensatz zu den Poomse für die Kup-Grade, die den Naturelementen gewidmet sind, weisen die Poomse für die Dan-Grade auf konkrete Dinge und Ereignisse hin.
Nummer
Name
1 Koryo: Korea
2 Kumgang: Diamant
3 Taebaek: Heiliger Berg
4 Pyongwon: Ebene
5 Sipjin: Zehn (Dezimalsystem)
6 Jitae: Erde
7 Chonkwon: Himmel
8 Hansu: Wasser
9 Ilyo: Geist und Einheit

Kreuzformen

Neben den Formen Hyongs und Poomse gibt es im traditionellen Taekwondo auch noch andere festgelegte Bewegungsabläufe gegen imaginäre Gegner: Die Kreuzformen, von denen es insgesamt fünf gibt. Die Kreuzformen werden aufgrund ihres einfachen Strickmusters besonders von Anfängern ( Tsjoboddja ) während den ersten Trainingseinheiten ausgiebig eingeübt. Da sie viele grundlegende Techniken beinhalten und durch ihren Aufbau dem Schüler bestimmte Bewegungsfolgen antrainieren, bilden sie eine gute Ausgangsbasis für die weitere Entwicklung des Taekwondoin. Im Gegensatz zu den Formenläufen lassen die Kreuzformen keine weitläufige Bewegung während ihrer Ausführung zu, sie werden vielmehr so ausgeführt, dass immer ein Fuß an einer Stelle stehen bleibt, und man sich um diesen als Achse dreht. Gleichzeitig werden nun verschiedene Stellungen sowie Hand- und Armtechniken ausgeführt.

Selbstverteidigung

“Ein wichtiger Bestandteil des modernen Taekwondo ist die Selbstverteidigung, genannt Hosinsul. Wenn man nun fragt, was Selbstverteidigung in einer “reinrassigen” Kampfsportart zu suchen hat, erhält man folgende Antwort: Im Gegensatz z.B. zum Karate ist Hosinsul im Taekwondo ein genauso wichtiger wie fester Bestandteil. Gelehrt werden alle Techniken, die es dem Schüler ermöglichen, sich gegen einen Angreifer zur Wehr zu setzen, der auf einfache Art angreift. Die Abwehrtechniken bieten die Möglichkeit der Verteidigung gegen:
jegliche Form von Würgegriffen”

  • diverse Haltegriffe
  • Waffenangriffe (z.B. Messer, Schlagstock, Baseballschläger,…)
    Desweiteren zählt auch die Fallschulung zum Hosinsul. Bemerkenswert, aber keinesfalls überraschend ist die Tatsache, dass vor allem Frauen diesen Teilbereich des Taekwondo ausgiebig nutzen, d.h trainieren. Nicht überraschend deshalb, weil sich besonders Frauen in Zeiten ständig steigender Kriminalität ihrer Haut immer häufiger erwehren müssen. Da kann ein fundiertes Wissen und Können im Hosinsul auch schon mal Leben retten.


    Wie auch in anderen Kampfsportarten gibt es im Taekwondo natürlich den freien Kampf Mann gegen Mann (bzw. Frau gegen Frau), genannt Chayu-Taeryon. Dieser hat allerdings nur wenig mit den eingeübten Formen, Hyongs und Poomse , oder Sparringstechniken zu tun, da hier nicht die traditionellen Taekwondo-Techniken zum Einsatz kommen, sondern die – manchmal vereinfachten – “Freikampftechniken”. Diese sind speziell auf den Kampf angepasst, um so möglichst schnell und überraschend eingesetzt werden zu können. Um ein Beispiel zu nennen: Im traditionellen Taekwondo wird der Dolyo-Chagi so ausgeführt, daß der Gegner mit den Fußballen getroffen wird. Im “Kampfstil” passiert dies mit dem Spann.
    Der Freikampf ist zudem im ursprünglichen Sinn auch kein Kampf gegen den Partner, sondern eher eine gegenseitige Hilfestellung: Die Kämpfer sollen die Möglichkeit haben, ihre Reaktionen zu verbessern und die Techniken zu üben. Der Kampf ist auch nicht vollkommen “frei”, da sich die Kontrahenten an bestimmte Regeln halten müssen: Schläge unter die Gürtellinie und Angriffe zum Rücken sind z.B. nicht erlaubt. Dies ist notwendig, damit die Übung nicht mit gefährlichen Verletzungen oder sogar tödlich endet.

    Die Unterscheidung zwischen Voll- und Semikontakt

    Während im Semikontakt die Techniken ungefähr einen Zentimeter vor dem Körper des Gegners gestoppt werden, d.h dieser nicht getroffen wird, werden die Techniken im Vollkontakt ganz ausgeführt. Aus diesem Grund ist auch der Körperschutz bei beiden Arten unterschiedlich ausgeführt: Im Semikontakt sind normalerweise Fußschützer, Kampfhandschuhe, Mundschutz und eventuell Kopfschutz ausreichend. Im Vollkontakt kommen noch Tiefschutz, Ellbogenschutz, Schienbeinschutz sowie Oberkörperpanzerung dazu, um das Verletzungsrisiko möglichst gering zu halten. Trotzdem kann es leicht passieren, daß sich die Kämpfer mehr oder minder schlimm verletzen. Dies wird klar, wenn man sich bewußt macht, daß im Vollkontakt ein Kampf nur durch zwei mögliche Ereignisse gewonnen werden kann: Entwerder kann einer der beiden Kontrahenten den Kampf durch einen Punktsieg gewinnen, d.h. drei Punkte erreichen, oder der Kampf wird solange weitergeführt, bis einer der beiden durch ein technisches K.O. zu Boden geht. Damit aber trotzdem die Fairness gewahrt bleibt und nicht z.B. ein Gelbgurt gegen einen Schwarzgurt kämpfen muß, wird bei Turnieren meistens eine Einteilung der Sportler in Gürtel- oder Gewichtsklassen vorgenommen. So ist zumindest einigermaßen gewährleistet, daß nur ungefähr gleichstarke Kämpfer aufeinandertreffen.

    Hierzu noch ein Zitat:
    “Freikampf ist der geistige und körperliche Kontakt zweier Gegner.
    Beherrsche den Geist – dann die Technik.
    Tritt dem Gegner ohne Angst und gefaßt gegenüber.
    Wer den Gegner einzuschätzen weiß, ist stark.
    Wer überheblich ist, wird besiegt.
    Achte vor dem Angriff nicht nur auf den Gegner, sondern auf Dich selbst.
    Nutze beim Kampf auch die Kraft und Technik Deines Gegners.
    Respektiere auch nach einem gewonnenen Kampf Deinen Gegner.”

    Kim Man Kuem (7. Dan)

  •  

    Festgelegter Kampf

    Der Festgelegte Kampf, Yak-Sok-Taeryon genannt, bezeichnet verschiedenste Formen des abgesprochenen Kampfes. Er stellt eine Art Vorübung zum Freikampf (Chayu-Taeryon) dar und dient dazu, die erlernten Grundtechniken variationsreich und zielgenau einzuüben. Zudem sollen das Reaktionsvermögen, die Schnelligkeit, das Gefühl für die Distanz zum Gegner, die Atmung und die Konzentration geschult werden. Manche besonders gefährlichen Techniken, wie z.B. der Fußfeger, können sogar überhaupt erst im abgesprochenen Kampf praktiziert und geübt werden.
    Bei allen Übungen sollte man jedoch darauf achten, dass man nicht zu einseitig trainiert: Es ist wichtig sowohl rechts als auch links angreifen bzw. abwehren zu können und neben den obligatorischen Handtechniken auf jeden Fall auch Fußtechniken zu üben.

    Der Bruchtest

    Eine spezielle Disziplin stellt im Taekwondo der Bruchtest, genannt Kyok-Pa, dar. Dieser ist aber im Gegensatz zu den anderen genannten Disziplinen nicht zum ständigen Üben gedacht, und muß bei Prüfungen auch nicht mehrmals ausgeführt werden. Er dient vielmehr als Herausforderung an den Taekwondo’ler seine eigenes Können unter Beweis zu stellen und so das Brett zu “besiegen”. Der Bruchtest ist auch eine gerngesehene Ergänzung zum normalen Programm bei Vorstellungen und Veranstaltungen, da er das Typische am Kampfsport verkörpert – so zumindest die landläufige Meinung der Bevölkerung bezüglich diesem Thema. Wie schon gesagt ist der Kyok-Pa jedoch primär eine Herausforderung an jeden Taekwondo-Kämpfer und auch keine einmalige Sache. Die Dicke des Brettes nimmt nämlich passend zum Gürtelgrad kontinuierlich zu: Ist das Brett anfangs “nur” 1 cm dick, steigert es sich bis zum 1. Dan auf bis zu 5 cm! Dies mag für Unbeteiligte als “unmenschlich” oder “unschaffbar” erscheinen, man muß sich aber auch klar machen, daß mit dem Gürtelgrad und der Dicke des Brettes natürlich auch das Können des Taekwondo’lers zunimmt. Es ist so immer gewährleistet, daß ein motivierter und trainierter Sportler die ihm gestellte Aufgabe meistern kann. Und das sollte er auch in seinem eigenen Interesse tun, denn der Bruchtest ist fester Bestandteil jeder Prüfung und kann auch verantwortlich für ein mögliches Scheitern sein. Man sollte ihn daher nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Meditation – Erkenntnis durch Stille

    Veda ist ein Sanskritwort und bedeutet “(uranfängliches) Wissen”. Der Veda wurde vor langer Zeit von den Rishis (Weisen) in tiefer Meditation geschaut. Er beschreibt die subtilen energetischen Gesetze, die die gesamte Schöpfung zusammenhalten. Die kosmischen Naturgesetze sind unsterblich und erhalten sich selbst. Wenn wir gegen diese Naturgesetze durch falsche Handlungen verstoßen, wird dies unweigerlich als Folge Schmerz und Leid verursachen. Handeln wir im Einklang mit ihnen, erfahren wir die volle Unterstützung ihrer Fülle von Glück.

    Es ist stets möglich, reine, vollkommene, immerwährende, durch nichts zu erschütternde Seligkeit im Zustand reiner Bewußtheit zu leben, wenn wir innerlich und äußerlich im Einklang mit den Naturgesetzen handeln. In diesem Zustand der Bewußtheit stimmen sich der menschliche Körper und Geist spontan auf ihre eigene innerste Natur ein – dem Veda. Veda ist vollkommenes Wissen und beinhaltet keine Unwissenheit oder Fehler. In diesem Zustand gibt es kein Leid, auch keine Krankheit. Das Leben fließt in der Fülle der Freude. Damit dieser Bewußtseinszustand für uns zu einer lebendigen Wirklichkeit wird, ist es lediglich nötig, den Transformationsprozeß in Gang zu halten durch Aufmerksamkeit, Klarheit in der Absicht, Wahrhaftigkeit, regelmäßige Meditation und Mühelosigkeit.
    In der Meditation ist es möglich, transzendentales reines Bewußtsein zu erfahren, das grenzenlose Selbst. Der Geist transzendiert und dies gibt Vertrauen und Kraft. Zu jedem Bewußtseinszustand, wie z.B. Schlaf, Traum, Wachen und transzendentales Bewußtsein gehört eine bestimmte Funktionsweise des Energiesystems. Beim Transzendieren arbeitet die Physiologie so, daß reines Bewußtsein aufrechterhalten wird.
    Nach dem Transzendieren kehrt der Körper jedoch wieder zur Funktionsweise des Wachzustandes zurück. Er kann den Zustand der Transzendenz nicht aufrechterhalten, sondern rutscht wieder in die alten Gleise der Konditionierungen zurück. So bewegt sich der Geist vom kosmischen Bewußtsein zum Körperbewußtsein vor und zurück. Die Seele wird so lange in einem begrenzten Individualbewußtsein bleiben, bis sie das Einssein mit aller Existenz (und Nichtexistenz) erkennt.
    Hierzu ist eine dauerhafte Transformation notwendig. Indem die Funktionsweise von Körper und Geist in der Meditation wiederholt dem kosmischen Bewußtsein ausgesetzt wird, entsteht mit der Zeit die gesamte strukturierende Dynamik des Veda im menschlichen Organismus als eine lebendige und immerwährende Wirklichkeit. Hierin liegt die Tiefe der Bedeutung und das Ziel des Yoga. Das individuelle Selbst erhebt sich zum kosmischen Selbst – zu einer unbegrenzten, alles einschließenden Einheit.

    Die Vedische Meditation ist eine spezielle Form der jahrtausendealten Tradition der Meditation mit Mantren, d.h. Klangschwingungen, die uns durch die ihnen innewohnende spirituelle Kraft (Shakti) in der Meditation mit unserem wahren Selbst in Verbindung bringen. In der Meditation wird die Funktionsweise von Körper und Geist durch Mantren transformiert. Gedanken, Gefühle und der Körper finden tiefe Stille, Intuition erblüht und die Mühelosigkeit des Seins offenbart sich.
    Meditation kann nicht mit einer einfachen Konzentrationsübung verglichen werden, denn Konzentration besteht darin, die Aufmerksamkeit von Zerstreuungen zu befreien, indem man sich auf einen bestimmten Gedanken, ein Gefühl oder ein Symbol ausrichtet. Meditation ist jener besondere Zustand der “Konzentriertheit”, in der die Aufmerksamkeit von Ruhelosigkeit befreit ist und sich zwanglos und entspannt auf das göttliche Bewußtsein ausgerichtet hält.
    Ein “fortgeschrittener” Schüler, der von der immer neuen und wachsenden Freude der Meditation erfüllt ist, wird zufrieden sein und nicht weiter dem Irrlicht nutzloser Wünsche nachjagen. Dies geschieht in einem natürlichen inneren Prozeß im Laufe der Zeit von ganz allein, so wie die Blätter im Herbst vom Baum fallen.
    Es entwickelt sich ein Sinn für feinere Freude, die zum wahren inneren Glück führen, und das Verlangen nach gröberen Vergnügungen vermindert.
    Je tiefer Du in das Meer der Meditation eintauchst und die kleine Welle Deines Körpers vergessen wirst, umso mehr erweitert sich Dein Bewußtsein, bis Du zu der Erkenntnis gelangst, was Du in Wirklichkeit bist.
    Die innere Ruhe, die Du während der Meditation erfährst, wird sich auf all Deine täglichen Handlungen übertragen, und sie wird Dir dabei helfen, Dein Leben harmonischer und glücklicher zu machen.

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